Der „Sponsorenlauf“
AKTUELLES
6. Humboldt-Sponsorenlauf
Liebe Eltern, Verwandte und Humboldt-Freunde,
am 20. Juli 2011 ist es soweit. Die Sport-Fachkonferenz lädt zum 6. Humboldt-Sponsorenlauf. Die Veranstaltung steht
auch dieses Mal wieder für Spaß, Wir-Erlebnis und das Gefühl, durch eigene Leistung etwas Tolles
erreicht zu haben und wird durch Ihre tatkräftige Mitarbeit zu einem gelungenen Ereignis. Das Humboldt-Gymnasium hat sich dieses Jahr vorgenommen, das Laufen für die Rumänienhilfe der Franziskanerinnen sowie den Humboldt-Schüler-Mediendienst in den Vordergrund zu stellen.
Weitere Informationen zur Rumänienhilfe finden Sie hier!
Der Sponsorenlauf wird alle zwei Jahre an unserer Schule durchgeführt.
Letztmalig fand der Sponsorenlauf am 20. Juni 2009 im Rather Waldstadion statt. Die Schülerinnen und Schüler haben dabei über 12.000 Euro „erlaufen“. Ein großer Teil des Geldes kam auch damals hilfebedürftigen Kindern in Rumänien zugute und eine anderer Teil wurde zur Anschaffung von Medien für dei Schule verwendet.
Allen Spendern auf diesem Wege nochmals herzlichen Dank!
Die Bilder vom Sponsorenlauf:
Die Rumänien-Hilfe der Franziskanerinnen Salzkotten

Schwestern unserer Kongregation bauen seit 1991 im Banat eine breite soziale und pastorale Arbeit auf. Ausgehend vom Ort Caransebes helfen deutsche und rumänische Schwestern gemeinsam, wo die Not am größten ist. Ihre Sorge gilt besonders den Kindern, armen Familien sowie den alten und kranken Menschen.

Kindertagesstätte
In der Kindertagesstätte St. Ursula werden 30 Kinder aus sozial schwachen Familien pädagogisch betreut und gefördert. Sie erhalten darüber hinaus eine warme Mahlzeit und bei Bedarf ein Bad und saubere Kleidung. Durch die Untersützung der Peter-Ustinov-Stiftung konnte das Haus 2009 neu gebaut werden. Der Kindergarten „St. Ursula“ besteht seit 1994 als Tageszentrum für Vorschulkinder aus benachteiligten Familien der Stadt. Im Jahr 2004 erhielt es die Anerkennung als Vorschullehreinheit. Damals wurde dem Zentrum auch die Bezeichnung „St. Ursula” in Erinnerung an Schwester M. Ursula aus Deutschland gegeben. Die Pionierin des Projektes hatte das Kinderzentrum acht Jahre geleitet.

Sozialstation und Schulspeisung
An zwei Mittagstischen in sozialen Brennpunkten von Caransebes erhalten Schulkinder aus armen Familien an allen Schultagen ein warmes Mittagessen.
Schwestern und Mitarbeiterinnen unserer Sozialstation pflegen alte und kranke Menschen in Caransebes und Lipovar. Die Hilfe ist ein sozialer Dienst am Menschen, denn Pflegebedürftige sind in Rumänien noch weitgehend auf sich allein gestellt.
Bildung ist auch in Rumänien die beste Chance für eine gesicherte Zukunft. Deshalb bieten unsere Schwestern zusammen mit ehrenamtlichen Helferinnen eine Schulaufgabenhilfe für Kinder aus armen Familien an.

Zu unseren Hilfsporjekten in Caransebes, Lipova und Temeswar zählen:
• das Kindertagesstätte St. Ursula
• eine Sozialstationen für ambulante Krankenpflege
• eine Kleiderkammer
• eine Medikamentenausgabe
• eine Waschküche für bedürftige Familien
• Schulspeisungen für Kinder dieser Familien
• Betreuung von Schulaufgaben
• Hilfstransporte mit Sachspenden soweit nötig
• individuelle Hilfen für besonders arme Familien
• Angebote für Senioren
• pastorale Jugendarbeit
• Gefängnisseelsorge

Schon vor dem zweiten Weltkrieg waren Schwestern unserer Gemeinschaft in der Moldau und Bukowina im Nordosten Rumäniens tätig. Seit den 90er Jahren gibt es nun wieder Kontakte mit dem Land durch den Pfarrer der Gemeinde Caransebes in der Diözese Temeswar, Banater Land, im Südwesten des Landes. Es ist uns ein Anliegen, in den Menschen nach all den schlimmen Erfahrungen während der Ceausescu-Zeit und vor dem Hintergrund der weiter andauernden wirtschaftlichen Probleme Hoffnung zu wecken, ihnen ein neues Selbstwertgefühl zu vermitteln, zu zeigen, wieviel Kraft in ihnen selbst steckt und zu helfen, diese Kräfte freizusetzen.
Seit 1993 haben sich junge rumänische Frauen unserer Gemeinschaft angeschlossen, die uns im Geiste unserer Gründerin bei diesem Auftrag helfen wollen. Es ist uns ein großes Anliegen, ihnen im eigenen Land in den verschiedenen Phasen des Hineinwachsens in unsere Gemeinschaft (Postulat, Noviziat und Juniorat) eine gute Ausbildung zur Ordensfrau zu geben. Aber auch eine Berufsausbildung - soweit wie möglich im Land selbst - ist uns wichtig.